DM Rollsport 2012 - soli-hessen

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Auf dem Weg zur Deutschen Meisterschaft 2012 mit Aimee Pekar RSV Neu Isenburg


Endlich ist es soweit! Am 29.7.2012 machte ich mich mit meiner Familie auf den Weg nach Harsefeld zur Deutschen Meisterschaft. Nach 7 Stunden Autofahrt kamen wir endlich dort an.

Am nächsten morgen fuhren wir in die Halle. Heute sollte das erste Einlaufen für alle Läufer / Läuferinnen stattfinden. Wie wird wohl der Hallenboden sein? Nach dem ersten ausprobieren
lief man auf der Boden sehr gut. Nicht zu rutschig  und zu glatt.

Ab morgen begann das Gruppentraining,  ich war schon sehr gespannt auf die restlichen Läuferinnen. Einen großen Teil kannte ich ja bereits schon von den letzten Meisterschaften und der
Süddeutschen. Ich wusste wie gut und sicher viele von ihnen sind. Gerade Haltung auf dem Pflichtbogen, tolle Dreier und Schlingen und eine sehr gute Technik in den Sprüngen.

Viele der Läuferinnen springen schon sehr sicher Doppel Flip, Doppel Lutz und sogar Doppelritt. „Ob ich da eine Chance habe?“ Diese Frage stellte ich mir immer wieder. Meine betreuende
Trainerin sagteimmer zu mir:“ Aimee, lauf das ordentlich was du kannst, egal welchen Platz du belegen wirst!“

Mein erster Wettbewerb in Schüler B, war die Kurzkür. Ich war so aufgeregt. Ich hatte Startnummer 5 von 17. Gleich war ich an der Reihe. Kurzes durchatmen und schon hörte ich
meinen Namen. Jetzt nur kein Fehler. Die Musik setzte ein und ich lief. Nach 2:15 hatte ich meine Kür fehlerfrei beendet. Nur noch die Wertung 6,0 – 6,4 (A Note) und 6,1 – 6,5 (B-Note)
momentan war ich Platz 1. Aber es liefen noch 12 Läuferinnen nach mir. Nach ca. 30 Minuten war es dann entschieden. Ich hatte die Kurzkür gewonnen. Glücklich über das Ergebnis,
machten wir uns auf den Weg in unsere Ferienwohnung.

Als der Tag des Pflichtwettbewerbes näher rückte, wurde ich sehr aufgeregt.
Nervös kam ich in die Halle. Nur nicht zittern und das zeigen was ich kann, so wollte ich laufen.
Welchen Platz ich dann belegen würde, wäre nur zweitrangig.

Nun war ich an der Reihe. Erster Bogen, „Gegendreier rve“. Der Schiedsrichter gibt mir das Zeichen. Jetzt bin ich auf mich gestellt.
Erste Runde geschafft. Aber was war das? Kurz vor dem Ende, laufe ich eine kleine Delle und verließ die Spur.
Schade, das hätte ich besser gekonnt. Nach einer Wertung von 6, 5 lag ich aber noch vorne. Jetzt hatte ich erst einmal Pause.
19 Läuferinnen waren noch an der Reihe, dann kam ich wieder dran. Zweiter Bogen, dann kam die Schlangenbogenschlinge  lva, ich war sehr aufgeregt!
Zittrig ging ich auf die Schlinge. Erste Runde, zweite, dritte. Endlich geschafft! Der Wettbewerb war beendet!
Jetzt musste ich nur noch auf die Platzierungen warten. Ich hoffte, wenigsten in der ersten Hälfte zu sein. Nach kurzer Zeit wurden die Ergebnisse ausgehängt.
Schnell schaute ich auf die  Liste. „Hurra“, ich war 4., damit hätte ich nicht gerechnet. Zweiter Wettbewerb geschafft!

Sonntag, mein letzter Wettbewerbstag! Heute lief ich meine Kür. Frühstücken, Haare machen, anziehen und schon ging es wieder in die Halle.
Als ich dort ankam, begann gerade der Wettbewerb. Da ich Startnummer 14 hatte, hatte ich noch genügend Zeit mich auf den Wettbewerb vorzubereiten.
Umziehen, warm machen und meine Nervösität  unter Kontrolle bekommen. Noch eine Läuferin und ich war an der Reihe.
Jetzt war es soweit. Ich hörte meinen Namen und stellte mich in Position. Die Musik spielte und ich lief, 2:30 min, bis dahin lief alles sehr sauber,
Doppel Flip, Doppel Lutz gestanden, Waage gedreht, jetzt kommt nur noch meine Doppel Toeloop Kombi und eine Waage.

Sprünge und Waagen die sicher sind. 1 Sekunde habe ich mich nicht konzentriert und schon bin ich gefallen! Schade kurz vor dem Ende (3:10 min). Jetzt konnte ich nichts mehr daran ändern.
Nur noch warten wie die Wertung ausfällt und auf welchem Platz ich momentan bin. Minuten vergingen und meine Nervösität wurde immer stärker. Endlich !

Langsam sah man meinen Namen auf der Tafel. Jetzt die Wertung der A Note   6,0 – 6,5  und  B Note  6,0 – 6,6 .
Hurra ! Und momentan Platz 1 !

Drei sehr gute Läuferinnen kamen noch hinter mir. Schon wurde die nächste Läuferin aufgerufen!
Noch zwei Läuferinnen, noch eine! Ich traute meinen Augen nicht. Ich hatte es geschafft! 1. in der Kür!

Ich konnte es nicht glauben. Jetzt wartete ich nur noch auf die Kombi Wertung.
Schon nach kurzer Zeit wurden die Ergebnisse ausgehängt. 1. in der Kür und 1. in der Kombi.

Dies hatte all meine Hoffnungen übertroffen. Das viele Training hatte sich bezahlt gemacht.

Zwei Stunden später war die Siegerehrung. Diese war sehr schön gestaltet.
Ich bekam einen wunderschönen Blumenstrauß, eine Medaille und einen tollen  Deutschland Pokal.

Glücklich und sehr zufrieden mit meiner Leistung machten wir uns auf den Heimweg.

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